37. BärGiDa


 

37. Abendspaziergang von BärGiDa am 14. September 2015


BärGiDa vor SPD-Zentrale

Die BärGiDa Demo vom 14.9. bestand aus 2 Teilen: von 18:30 Uhr bis 19:45 am Washington Platz und danach trafen sich erfreulicherweise so ziemlich alle Teilnehmer der ersten Demo kurz nach 20 Uhr am Anhalter-Bahnhof zum zweiten Teil. Das Ziel war die etwa 500m weiter südlich liegende Zentrale der SPD Deutschland.

Im ersten Teil versammelten sich etwa 200 Teilnehmer am gewohnten Platz. Dieser Teil des Washington Platz wurde von der Orga gewählt, da die Redner auf einem Mauervorsprung stehen können, der sich ideal als Rednerbühne nutzen lässt. Aber die Demos des Sommers haben einen anderen unerwarteten Vorteil dieses Ortes gezeigt: zum Bahnhof kann man von dort über ca. 30m breite Treppenstufen hinauf steigen. Auf diesen Stufen können aber auch Hunderte sitzen, um sich die BärGiDa- Show rein zu ziehen – und das sogar einfach aus der Position des Treppensitzers in der Sommersonne, d.h. ohne als offizieller BärGiDa – Teilnehmer angesehen zu werden – was ja 2015 in Deutschland leicht zum Berufsverlust oder schlimmerem führen kann. Auch bei dieser Demo, wurden, wie in den Sommerwochen zuvor, diese Treppenstufen wieder von ein paar Dutzend von Inkognito – BärGiDa- Besuchern genutzt.

Bei der Begrüßung konnte Karl sich eine spöttische Bemerkung nicht verkneifen, zu dem Merkelschen „Grenze dicht“, welches tags zuvor durch die Sonntag-Nachrichten waberte. Allein die Aussage, dass es sich auf Österreich beschränke, ließe starke Zweifel an der Ernsthaftigkeit zu.

Marios Beitrag war wieder mit vielen Hintergrundinfos gespickt. Er trug in seiner Rede dabei auch einen Brief des Innensenator von Hamburg Hauke Carstensen vor, in dem die Polizei dazu angewiesen wird, bei Straftaten von „Flüchtlingen“ beide Augen zuzudrücken und keine Strafverfolgung im Rahmen des Legalitätsprinzips einzuleiten. Dementsprechend folgte von ihm auch ein Aufruf an die Berliner Polizei, sich gleichlautenden Anweisungen ihrer Vorgesetzten zu widersetzen.

Eine ältere Dame, die als sehr treue BärGiDa Teilnehmerin bekannt ist, drückte in ihrer sehr persönlichen Rede ihr Unverständnis zu der aktuellen verhängnisvollen Entwicklung unseres Landes aus. Es ist bezeichnend, dass auch hierzu von der Gegendemo des linksfaschistischen Mobs, der sich Antifa nennt, Rufe wie „halt die Fresse“ kamen. Eine Hemmschwelle gegenüber alten Menschen existiert wohl nicht.

Eine andere regelmäßige Teilnehmerin wies auf die Informationen zu Vergewaltigungen in Asylantenheimen hin. Insbesondere auf eine bei Indymedia veröffentlichte Mitteilung einer Frau, die als freiwillige Helferin im Asylantenheim vergewaltigt wurde. Die Kommentare der Linken dazu waren überwiegend unfreundlich, da die Frau mit ihrer Veröffentlichung den Rechten in die Hände spiele – was interessieren diese Leute auch Fakten? – sie haben ja ihre Ideologie. Der link funktioniert mittlerweile nicht mehr – wen wundert’s – hier eine Kopie als PDF.

Die erste BärGiDa Demo wurde dann beendet und so ziemlich alle Teilnehmer folgten der Einladung zur zweiten BärGiDa, die mit einem kurzen Umzug vom Anhalter Bahnhof zur SPD-Zentrale am südlichen Ende der Stresemann Straße führte. Dort standen allerdings Absperrgitter, an denen sich bereits ein johlender Mob der bezahlten roten SA versammelt hatte. Die BärGiDa stoppte etwa 50 m davor und folgte damit Polizei Anweisungen, um nicht in Wurfweite von Flaschen oder gar, wie letzte Woche, in Deutschland verbotenen sehr starken Polen-Böllern zu kommen. Das war nun aber nicht das erste Mal, dass die Staats-SA am angemeldeten Demo-Endpunkt stand und die BärGiDa 30m vor diesem Punkt stoppen musste und ihre Zwischenkundgebung dort abhalten musste. So etwas war schon wiederholt am Brandenburger Tor passiert – so ist halt der aktuelle Stand des real existierenden Versammlungsrechts in unserem Land.

Gleichwohl hatten wir dort eine von allen Teilnehmern als gelungen angesehene Zwischenkundgebung.

Der Demo-Teilnehmer Alex hatte der Orga am Sonntag seine Rede per mail eingereicht und die zuständige Arbeitsgruppe nahm sein Angebot dankend an. Es war ein engagierter Aufruf zum Widerstand gegen „die politische verantwortlichen Verbrecher dieser neuen Zeit“ und nicht gegen die von unseren Politikern verführten und bedürften Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben kommen und als Waffe gegen uns benutzt werden, um das Ziel einer Neuen Weltordnung mittels Diktatur zu erreichen.

Danach nahmen 4 Teilnehmer das Orga- Angebot an, vor dem Willi-Brandt Haus ihre persönliche Meinung zur ihrer aktuellen Rolle der SPD zuzurufen. Ein Teilnehmer hatte die Internationale umgedichtet, zu einem Aufruf, mit der PeGiDa in nächste Gefecht zu ziehen. Da hatte er wohl Recht, von der Original-Vorlage abzuweichen, in der vom letzten Gefecht die Rede ist. Es wird ein sehr langer Weg, unser links verseuchtes Land wieder zum Land der Deutschen zu machen (was auch Neu-Deutsche nicht ausschließt). Jetzt vom letzten Gefecht zu sprechen, wäre da mehr als realitätsfern.

Das traditionelle gemeinsame Singen des Liedes der Deutschen von Hoffman von Fallersleben (1842) beendete die Zwischenkundgebung. Hiermit wich die Orga von der Praxis ab, es am Demo-Ende zu singen. Das Lied passte viel besser vor die SPD Zentrale und ihren SA-Söldnern, die während der Demo die ganze Zeit mit ihren hirnlosen „Halt die Fresse“- Rufen oder mit „Deutschland ist Scheisse“ oder Pfiffen herumlärmten – wobei der eingehaltene Abstand sich als vorteilhaft erwies.

Die Demo zog dann zurück zum Anhalter- Bahnhof und wurde dort beendet – nicht ohne mit „wir kommen wieder“ – Rufen und dem Hinweis auf die nächste BärGiDa am Montag, 21.9. 18:30 Uhr am Washington- Platz.

Nach Demo- Ende wurde dann noch ein ca. 75-jähriger Demo – Teilnehmer von einem Polizisten gewarnt; er könne jetzt nicht Richtung Süden nach Hause gehen, da das zu gefährlich für ihn sei – was wohl die obigen Zeilen zur nicht vorhandenen Hemmschwelle bei der roten SA bestätigt.

(Bericht: Karl Schmitt)


Fotos

 

 

(Fotos: René)


Videos

37. BärGiDa – Reden Teil 1


37. BärGiDa – Reden Teil 2


37. BärGiDa – Spaziergang mit Reden

(Videos: Klaus & Hermann)