45. BärGiDa


 

45. Abendspaziergang von BärGiDa am 9. November 2015


Bericht

Heute am 9. November des Jahres 2015, ein geschichtsträchtiges Datum, durften die Teilnehmer beim 45. Abendspaziergang von BärGiDa hautnah erleben, wie im Bezirk des “grünen Establishment”, so Vera Lengsfeld auf “Die Achse des Guten“, Toleranz gelebt wird. Nun, wir waren ja darauf vorbereitet!

Zuerst fand wie immer eine kurze Auftaktkundgebung auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof statt. Kurze Reden von Karl und Mario stimmten die Teilnehmer auf einen interessanten Abend ein.

Noch einmal wurde der Anschlag auf den Lautsprecherwagen von BärGiDa nach der letzten Demo in Marzahn von Karl angesprochen. Wieder zeigten die linken Faschisten ihre hässliche Fratze und ihre angebliche Toleranz. Nein, es sind die Totengräber einer freien Gesellschaft, die wir im Laufe des Abends auch noch beim Spaziergang im Bezirk Prenzlauer Berg kennenlernen durften. Dazu aber später.

Durch eine großzügige Spende, konnte der Schaden am Fahrzeug schnell behoben werden. Noch einmal den größten Dank aller Teilnehmer von BärGiDa, dem Verein und der ORGA an den Spender, der ausdrücklich nicht namentlich genannt werden möchte. Ein weiteres Zeichen schlimmer Zustände in diesem Land.

Wer wird sich dabei nicht an die gleichen Zustände erinnern, die allerdings vor über 80 Jahre begannen und erst mit einem furchtbaren Krieg endeten. Sie sollten eigentlich nie wieder ihr verbrecherisches Haupt aus dem stinkigen Morast einer sozialistischen Diktatur erheben. Weit gefehlt! Faschisten haben erneut die Schalthebel der Macht übernommen und schicken mit Hetzreden und finanzieller Unterstützung ihre Sturmtruppen auf friedliche Bürger los. Meinungsfreiheit war gestern, Meinungsdiktatur, nein, Meinungsfaschismus hat das Land längst in den Würgegriff genommen.

Die Rede von Mario zeigte anschließend anhand des Potsdamer Abkommens auf, welche Lehren aus Faschismus und Diktatur gezogen wurden und vor allem, welche Verpflichtungen daraus auch heute noch für die Alliierten bestehen.

Der danach folgende Spaziergang führte die Teilnehmer dann in den oben schon erwähnten Bezirk Prenzlauer Berg. Und da insbesondere in den Kiez der Grünen Wohlfühloase, in das Viertel der Realitätsleugner und Bessermenschen.

Als wir ausgehend vom Alexanderplatz dann am Kollwitzplatz vorbeizogen, erinnerte sich der Autor dieser Zeilen passend an die Worte eines irrlichtigen Wolfgang Thierse, der dort nach eigenen Angaben ja schon 40 Jahre ununterbrochen wohnt und eine eigene Auffassung von Toleranz lebt. Er, der die Kritiker der aktuellen desaströsen Zustände, die infolge der nicht mehr beherrschbaren Invasion von Glücksrittern und Korangläubigen den sozialen Frieden im Land gefährdet sehen, schnell mal den Stempel der Intoleranz und Rechtsextremismus aufdrückt.

Ein Weltverbesserer, der aber selbst nicht einmal mit Menschen aus demselben Kulturkreis, nämlich mit Schwaben in einem Kiez zusammenleben kann, sich über “Verdrängung” und fremde Kultur auslässt und daraufhin Tausende Protestschreiben kassiert. Thierse, die krasseste Fehlbesetzungen eines Bundestagspräsidenten, die das deutsche Parlament je gesehen hat, ist dann auch mit seinen Ermittlungsverfahren gegen sich, wegen Blockadeaktionen gegen genehmigte Demonstrationen und Äußerungen gegen die grundsätzliche Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit, ein leuchtendes Beispiel linker Diktaturprofiteure. Die immer wieder bei ihm eingestellten Verfahren zeigen deutlich, wie die Tentakeln dieser roten Zeitgenossen ihre Macht im Staat missbrauchen. Seine Auffassung von Demokratie zeigt sich auch darin, dass er Schirmherr der Amadeu Antonio Stiftung ist, die von einem Ex-Stasispitzel geleitet wird. Sein selbsterzeugter Nimbus eines “Bürgerrechtlers” der DDR kann daher nur mit einem Lügengebäude verglichen werden. Lug und Betrug, ein Markenzeichen dieser Linken Spinner.

Und genau dieser widersprüchliche, verlogene Atem schlug uns entgegen, als so manche Schreihälse, aus gutbürgerlichen Wohnzimmern heraus, die friedlichen Demonstranten unten auf der Straße beschimpften. Aus ihren großen Wohnungen heraus, von oben herab… wie symbolträchtig!! Diejenigen, die definitiv noch keinen einzigen der Invasoren ein Bett und Dach über dem Kopf in ihrer heilen Welt bereitgestellt haben. Besser konnte man die Realität in diesem Refugium der Verlogenheit kaum studieren.

In diesem Zusammenhang können wir abermals die Arbeit der Polizei nicht hoch genug loben. Ihre stoische Ruhe und Entschlossenheit zollte immer wieder unseren Respekt. An dieser Stelle deshalb noch einmal einen extra Dank für die hervorragende Arbeit an die Berliner Polizei.

Nach einer kurzen Zwischenkundgebung vor der BVV in der Prenzlauer Allee, bei der unser Heribert durch das Geschrei und Gezeter der Roten SA hindurch, zum geschichtsträchtigen 9. November sprach, beendeten die Demo-Teilnehmer mit dem Singen des “Lied der Deutschen” diesen erlebnis- und erkenntnisreichen Abendspaziergang in einem tief gespaltenen Berlin und riefen zum Schluss den anwesenden Deutschlandhassern besonders engagiert zu: Wir kommen wieder!!

(Bericht: MAt)

Zusatzinfo

Zum Artikel von Vera Lengsfeld auf PI-News


Fotos

 

 

(Fotos: Nick)


 

 

(Fotos: Hermann)


Videos

45. BärGiDa – Rede Karl


45. BärGiDa – Rede Mario


45. BärGiDa – Zwischenrede Karl


45. BärGiDa – Der Spaziergang


45. BärGiDa – Rede Heribert


45. BärGiDa – Der Abschluss

(Videos: Hermann & Klaus)