12. BärGiDa


 

12. Abendspaziergang von BärGiDa am 23. März 2015


Eindrücke von Klaus Meyer – Spaziergänger

Geschafft! Der 12. Spaziergang mit BärGiDa war wie immer hervorragend organisiert und geleitet von unserer Orga. Diese Demo war historisch und wir waren dabei – vom Washington-Platz bis zum Brandenburger Tor.

Leider hat es nach dem letzten Spaziergang einen kleinen Vorfall gegeben. Ob provoziert, ob versehentlich, ob überreagiert, es ist im Anschluss an die Veranstaltung ein Fotograf bedrängt worden. Das wird von BärGiDa weder verschwiegen noch gebilligt. Wir wissen auch, dass es Gegner gibt, die sich Presseausweise besorgen, um uns zu schaden, aber die Presse ist tabu. Keiner bedrängt oder behindert die Presse, nicht bei BärGiDa. Dazu gibt es eine klare Ansage der Orga.

Die Polizei hatte abgerüstet – keine Helme, keine Panzerwesten, fast schon Zivil. Und die Antifa? Lenin hatte Recht, wenn Deutsche eine Revolution auf einem Bahnhof starten, kaufen sie sich zuerst eine Bahnsteigkarte. Unsere Antifa ist deutsch! Sie blieb hinter ihren Gittern, die aber sonst nirgendwo wirklich vorhanden war. An einigen Stellen lagen noch welche unbenutzt herum.

Zum Einstimmen gab es einige kurze und abwechslungsreiche Reden – aufwühlend, wachrüttelnd und auch etwas fürs Herz. Sie vermittelten Freundlichkeit, Mut und Aufbruch. Und mit einem Mal spürten alle die Veränderung. Passanten blieben an den Absperrungen bzw. dort, wo sie hätten stehen sollen, stehen und sahen uns zu, hörten die Reden und nahmen Anteil an der Stimmung. Der eine oder andere fasste sich ein Herz und trat näher. BärGiDa wirkt!

Dann endlich startete der Spaziergang, das Ziel war das Brandenburger Tor. Wird es diesmal zu schaffen sein? Es gab Zweifel, aber auch Zuversicht. Wir liefen los und Spazierlaune machte sich breit. Es gab interessante Gespräche mit den Nachbarn und hier und da ein paar Sprechchöre. Am ARD-Haus fand eine Zwischenkundgebung statt. Das war einmal die Wirkstätte deutscher Physiker von Weltruf – nun leider nur noch Lügenpresse. Hier die Rede von Mario dazu.

Nach einer Pause ging es weiter, noch eine Kurve und der Pariser-Platz lag vor uns, erhaben und in feierliches Licht gehüllt. Doch bevor wir zur Schlussrede kamen, ertönte spontan der Ruf „Licht aus, Licht aus!“. Uns war noch gut im Gedächtnis, dass man dort das Licht verlöschen ließ, gebilligt vom Abgeordnetenhaus. Platz und Tor lagen damals im Dunkeln.

Die Abschlussrede wurde vom „Kleinen“ gehalten. Oft ist auf die Islamisierung, die Entmündigung des Bürgers und die Überschwemmung mit Flüchtlingen/Asylanten hingewiesen worden, deshalb lautete unser Thema diesmal „Weg mit dem Genderwahn“. BärGiDa hat nicht nur ein Thema, es gibt viele Fronten. Deutlich und mahnend waren die Worte. Wir werden sie nicht vergessen.

Abschließend waren sich alle einig: das war ein historischer Moment. BärGiDa hat es geschafft, wir sind angekommen und niemand kann uns jetzt mehr übersehen. BärGiDa wird stärker und stärker… und wir kommen wieder!


Fotos

 

 

(Fotos: Nick)