BärGiDa

Presseauswertung Juni 2018

Der Juni war ein Monat der Zuspitzung der Widersprüche in Deutschland.

Angela Merkel versuchte u.a. bei „Anne Will“ ihr altes Erfolgsrezept: Verbale Anpassungsfähigkeit, aber eiskalte Härte in der Sache. „Die Sache“, das heißt bei ihr konkret: Weitere Internationalisierung und damit letztlich Auflösung Deutschlands in einem europäischen Multikulti-Staat, koste es, was es wolle.

Bei Merkel hört sich das im O-Ton dann so an: „Deutschland geht es nur gut, wenn es Europa gut geht“. Redet denn so eine deutsche Kanzlerin oder eher eine europäische Funktionärin? Deutschland als die Magd Europas?

Horst Seehofers Problem heißt dagegen, im Oktober in Bayern eine Landtagswahl gewinnen. Er weiß, dass er mit tumben Merkel-Sprüchen beim bayrischen Wahlvolk nicht durchkommt, also muss er den Bad-Cop geben. Bisher errang die CSU in Bayern immer spielend eine absolute Mehrheit. Aktuellen Umfragen zufolge ist die aber akut gefährdet. Seehofer gibt sich entschlossen, diesmal notfalls mit seiner CSU die Koalition zu verlassen. Über die Folgen eines CDU/CSU-Bruchs wird hier spekuliert. Man erkennt in dem Text aber auch, dass derzeit immer noch Kompromisse möglich sind, bei denen alle Seiten ihr Gesicht wahren.

Seehofer weiß, dass er nicht nochmal als Umfaller dastehen darf, wenigstens nicht vor der Wahl im Oktober. Merkel weiß das auch. Also muß es zum show-down wieder einen Kompromiss nach Art der Winkeladvokaten geben: Seehofer kann seine paar, eigentlich bereits längst abgewiesenen „Wiedereinreisekräfte“ abweisen, währen Merkel still und leise längst Heerscharen von Umsiedlern (Resettlement-Programme der UN) ins Land holt.
Die brauchen dann nicht mal mehr mühselig im Schlauchboot übers Mittelmeer, um dann heimlich Pässe in‘s Klo zu schmeißen. Nein, die kommen im Flieger, wir nehmen sie einfach so, weil Queen Angela und ihre Altparteienhöflinge es hier nun mal bunt wollen.

Leider wird in der Politik Missmanagement nicht so schnell offenbar, wie im Fußball.

Am 27.06.18 verlor die „Mannschaft“, immerhin Ex Weltmeister, bereits in der Vorrunde gegen Südkorea.

Die einzigen die dabei übrigens als kleine nette Geste neben einer südkoreanischen Mini-Flagge überhaupt eine schwarz-rot-goldene Mini-Flagge am Trikot trugen, waren die Südkoreaner. Das ist mehr als bezeichnend. Deutschland trug nirgendwo Nationalfarben, sondern nur grüne Trikots. Eigentlich ist das auch schon wieder konsequent für eine Nichtnational-„Mannschaft“.

Wir können uns also freuen, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft nicht verloren hat, denn sie ist gar nicht angetreten.

So sehen also Sieger aus. Jogi Löw und Angela Merkel sind nicht Deutschland. Sie wollen es auch nicht sein.

Es wird Zeit für einen Doppelrücktritt.