BärGiDa

Presseauswertung April 2018

Der April fing mit der Osterbotschaft des Papstes an. Darin rief er u.a. zu mehr Zivilcourage auf, obwohl er eigentlich eher für das Jenseits, als für das Diesseits zuständig ist.

Wir hoffen, der Heilige Vater denkt dabei auch an solche Opfer ihrer Zivilcourage, wie z.B. Daniel S., der in Kirchweyhe von türkischen Jugendlichen erschlagen wurde, weil er aus Zivilcourage einen Streit schlichten wollte.
Der Papst hätte also besser sagen sollen: „Wer nicht bewaffnet ist, lasse lieber die Finger von solchem Quatsch wie Zivilcourage!“ Hat er leider nicht, deswegen tun wir es hier.

Als Osterausklang fand dann auch wiederholt massive linke Gewalt in der besetzten Rigaer Str. statt: https://www.bild.de/regional/berlin/linksextremismus/rigaer-strasse-stein-attacke-auf-polizisten-55271768.bild.html . Dafür wäre nun nicht Zivilcourage, sondern allein die Berliner Polizei zuständig, aber die flüchtete leider. Armes Berlin, nicht sexy.

Talk-Show-König Gysi (Linke) soll ja auf der rechten Seite des Spektrums auch noch ein paar Fans haben. Was er außerhalb der Talk-Shows noch so treibt, davon steht hier mehr: Geschäfte, Geschäfte….

Als am 07. 04. 18 ein Campingbus in Münster in eine Menschenmenge raste, war für viele klar: ein neuer muslimischer Anschlag. Es war aber ein Deutscher, ein Nichtmuslim und nichtpolitischer Extremist, sondern „nur“ ein psychisch Gestörter. Das so etwas natürlich auch immer möglich ist, davon handelt dieser Text.

Am 12. April 2018 wurde den beiden muslimischen Rappern Kollegah und Farid Bang ein „Echo“ für ihr neues Album 08/15 in der Kategorie Hip-Hop verliehen, was diverse Aufregungen für oder gegen „Kunstfreiheit“ nach sich zog. Eine „Ethik“-Kommission hatte gegen ihre Texte nichts einzuwenden. Den Original-Text ihres umstrittenen Songs kann man sich hier ansehen. Man kann streiten ob ein dummer „Reim“ wie: „Mein Körper – definierter als von – Auschwitzinsassen – Ich tick‘ Rauschgift in Massen“, schon Antisemitismus, oder nur Schwachsinn ist. Man muss es aber auch vor dem Hintergrund sehen, das „Frei Wild“ 2013 mit wesentlich harmloseren Heimattexten den Echo aus politischen Gründen nicht bekommen hatte.

Um eines ging es bei dem ganzen Theater allerdings nicht: Um Kunstfreiheit, denn niemand hat ja das Album der Deppen verboten, es ging nur darum, ob die Echo-Jury nun ausgerechnet auf diesen Müll noch einen Preis drauflegen muss.

Inzwischen wurde die Veranstaltung beerdigt, – ein richtiges Zeichen.

Die Stadt Trier blamiert sich. Zum 200. Geburtstag lassen sie sich dort von China eine fast 5 m hohe Götzenstatue von Karl Marx, der damals in der Stadt geboren ist, andrehen. Man merkt, das wohl keiner der Verantwortlichen in der Ex-DDR geboren ist, sonst hätten sie dem wohl kaum zugestimmt.

Zum Ende des Monats rief die jüdische Gemeinde Berlin zu einer Demo gegen zunehmenden Antisemitismus auf. Wer die Heuchelei jüdischer Funktionäre nicht mitmachen wollte, die den massenhaften Zuzug von jungen Moslems vor noch gar nicht so langer Zeit bejubelt hatten, der konnte stattdessen auch hier unterschreiben, wo Ross und Reiter benannt werden.