Presseauswertung zum 107. Abendspaziergang

Barack Obama hat nun endlich seine Abschiedsrede als US-Präsident gehalten und dabei u.a. folgenden Satz gesagt: „ Wir werden als ein Volk stehen oder fallen„.

Er ist doch nun nicht etwa auch ein völkischer Rechtsextremist?

Denn der Begriff „ein Volk“ soll ja „völkisch“ sein, und „völkisch“ ist laut Mainstreammedien ja nun wohl voll rechtsextrem.

Das Wort „Volksverräter“ ist auch gerade Unwort des Jahres 2016 geworden. Denn da geht’s schließlich auch um das  „eine Volk“, das irgendwie verraten geworden sein soll und außerdem sollen die Nazi‘s den Begriff bereits verwendet haben.

Da fragt man sich: Haben die Nazis eigentlich auch das Wort „Klobürste“ schon verwendet?

Oh, dann werden wir dafür auch noch ein neues, unbelastetes Wort suchen müssen. Vielleicht „brush of color“.

Hier sind noch die Unwörter der vergangenen zwei Jahre: „Gutmensch“ ( 2015) und „Lügenpresse“ (2014). Eine gewisse Tendenz der Jury bei der Un-Wortwahl ist nicht zu leugnen. Vorschlag von uns: Wie wär‘s 2017 mal mit dem Hass-Un-Wort: „Rechtspopulist“, etwas, was es eigentlich gar nicht gibt, da demokratische Politiker, ob von rechts oder von links, immer Populisten sein müssen, da das Volk (populus) sie ja wählen muss. Aber vielleicht ist ja auch „populus“ schon „völkisch“.

Als Straftatbestand gibt es „Volksverrat“ übrigens gar nicht, nur Landesverrat (§ 94 StGB ). Da steht: „In besonders schweren Fällen ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter … – durch die Tat die Gefahr eines besonders schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeiführt.“

Aber, wer macht so was schon, und würde z.B. unser Land einfach mal so unbewacht lassen?

Es gibt auch noch Antihass-Hass-Texte, wie der hier von Andrea Röpke, die zu lesen macht einfach nur Spaß. Denn aus jeder Zeile, in der sie über den vermeintlichen „Hass“ der bösen Rechten jammert, trieft ihr eigener Hass heraus, gegen alles was noch patriotisch denkt.

Weniger Spaß machen solche dreisten Aktionen, wie die des neuen Berliner Innensenators Geisel, der gleich mit seinen Brandenburger Genossen gleichziehen muss und migrantische Opfer rechtsextremer Gewalt nicht mehr abschieben will. Als Gewalt dürfte hier dann sicher auch eine verbale Beleidigung o.ä. gelten. Na, hui, da werden die gemeldeten „rechtsextremen Gewalttaten“ aber zunehmen. Denn wer will dann bei einer Anzeige gegen Unbekannt noch das Gegenteil beweisen?

Endlich widmet sich der Verfassungsschutz auch mal dem kriminellen linksextremen Blog „indymedia“ und benennt es als das was es ist und wir schon lange sagen: als kriminell.

Nur verbieten, so sagt de Maiziere, könnte er es leider nicht, da der Server wohl nicht hier in Deutschland steht und überhaupt.

Das ging komischerweise nur vor einem Jahr, bei einem ähnlichen rechtsradikalen Blog, „Altermedia“.

Nun, wir müssen auch nicht alles verstehen. Es könnte uns beunruhigen, nicht Herr de Maiziere.