Presseauswertung zum 92. Abendspaziergang

Der linke Unfug der Woche begann mit einem lapidaren Statement des brandenburgischen Ministerpräsidenten Woidke (SPD), zur Polizei-Statistik der politisch motivierten Kriminalität.  Er war früher dort auch schon mal Innenminister und müsste sich mit diesem Fachthema eigentlich auskennen. Zitat: „Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt.“ Alles klar? Das soll wohl Wissenschaft sein? Hier ein guter Kommentar von Martin Lichtmez dazu.

Die Ursachen der Attentate, die vermutlich mit Polenböller-Brandsätzen auf eine Moschee und ein Kongresszentrum in der Nacht zum Dienstag in Dresden stattfanden, sind nach wie vor ungeklärt und würden nach Woidkes o.g. Schema damit bereits automatisch als rechtsextremer Anschlag gewertet werden. Inzwischen sind aber komischerweise Tatortfotos mit brennendem Brandsatz auf die Seite der Fatih-Moschee gestellt worden, wo man sich fragt, wo kommen die her, wer hat so etwas nachts gleich filmen können?

Weiterhin ist ein seltsames Antifa-Bekennerschreiben auf der linksextremen indymedia-Seite aufgetaucht und inzwischen wieder gelöscht worden und ein Kommentar von „achgut“.

Es gibt noch keine abschließende Bewertung der Polizei, weshalb es hier auch keine weiteren Spekulationen geben soll.

In der CDU tobt nach der Wahlniederlage in Berlin ein absurder Streit um „Sexismus“. Den besten Kommentar gab dazu erwartungsgemäß Birgit Kelle ab.

Den altbekannten Schulstreik des linksextremen Bündnisses „Klasse gegen Klasse“, den gibt es mindestens zweimal im Jahr in etlichen Städten und so auch wieder am 29.09.16 in Berlin.

Das Ganze ist eigentlich eine geniale Idee der Linken um an Nachwuchs zu kommen. Schüler dürfen für einen „guten“ Zweck (Kampf gegen Nazis) mal wieder halblegal die Schule schwänzen. Das ist für viele von ihnen dann vermutlich auch der Einstieg in die Antifa-Szene und dürfte der eigentliche Sinn der Übung sein.

Vielleicht lassen sich dann auch noch mehr Gutmenschen dazu hinreißen, Flüchtlingen direkt zu helfen und für sie zu bürgen, einfach nur so, aus Mitleid. Allerdings kann das auch schlimm enden.

Zur letzten Meldung passt dann nur noch der alte Spruch: “Es genüg nicht, nur unfähig zu sein, man muss auch in die Politik gehen!“.