Monats-Archive: Juli 2015

Presseerklärung zum brutalen Angriff auf zwei Teilnehmer des 30. Abendspaziergangs

Nach der Pressemitteilung Nr. 284/2015 des Bezirks Berlin Mitte vom 16.06.2015 sagte Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke (SPD) nach einem friedlichen BärGiDa-Abendspaziergang durch “sein”! Moabit: “Es ist unerträglich, wenn Rassisten und Rechtsradikale durch unseren Bezirk marschieren. Wir dürfen uns unsere freiheitliche, offene Gesellschaft nicht von Ewiggestrigen kaputtmachen lassen und ihnen den öffentlichen Raum überlassen. Deshalb fordere ich alle Bürgerinnen und Bürger von Mitte auf, sich auch weiterhin für die Verteidigung unserer demokratischen Werte einzusetzen und Menschen in Not zu helfen und zu unterstützen.”

Am letzten Montag fühlten sich offenbar fünf junge und vermummte „Bürger und Bürgerinnen“ im Friedrichshain in der Liebigstrasse durch Aufrufe wie den hier genannten von Herrn Dr. Hanke aufgefordert, zwei 49-jährige Teilnehmer an unserem BärGiDa-Abendspaziergang durch den Bezirk Friedrichshain nach dem Ende der Veranstaltung feige aus dem Hinterhalt gezielt anzugreifen und gefährlich zu verletzen. Weiterlesen

Presseaufklärung zum 30. Abendspaziergang

Im Januar hat der umstrittene Polit-Abenteurer Jürgen Todenhöfer  in Mossul (Irak) ein Interview mit dem deutschen Islamkonvertiten und IS-Kämpfer Christian Emde (alias Abu Qatada)  aus dem Salafisten-Umfeld Pierre Vogels geführt. Zu sehen ist in seinem Video ein dicker Junge mit dünnem Fusselbart, so ein Typ, der wohl schwer ´ne Freundin ab bekommt und der vermutlich früher auf dem Schulhof immer gemobbt wurde. Jemanden, den es nun aber sichtlich befriedigt, uns Ungläubigen hier in Europa mit der Abschlachtung zu drohen, sofern wir nicht auch alle bald konvertieren. Pardon gibt nicht. Christen und Juden müssten allerdings nicht konvertieren, sie könnten als Untermenschen am Leben bleiben, wenn sie eine regelmäßige Schutzsteuer bezahlen. Na, das ist ja äußerst nett, denkt man und es erklärt wohl auch ein wenig die Nettigkeit unserer christlichen- und jüdischen Zentralräte dem Islam gegenüber. Für uns also eigentlich alles nichts Neues, sondern nur das, was halt so im Koran steht.  Der gute Herr Todenhöfer betont im Abspann zu seinem Video allerdings gleich, dass für ihn der IS und der Islam gar nichts miteinander zu tun haben.

Auch nicht wirklich überraschend: Der IS ist längst in Europa, sei es durch Kämpfer, die als Flüchtlinge getarnt sind, sei es bereits auf der eigenen idyllischen Scholle im muslimisch geprägten Bosnien. Mit dem Bosnien-Beitritt ist die EU ja übrigens auch schon befasst.

Ja, ja, wir wissen es schon: das Friedensprojekt Europa. Manchmal muss man sagen, Gott sei Dank sind EU-Beamte nicht flinksten.

Das Beängstigende ist nun aber sicher nicht dieser dicke Fussel-Junge aus dem Video, sondern der aktuelle dekadente Zustand Europas und der Deutschlands im Besonderen, in dem ein großer Teil des gutbürgerlichen, gebildeten Bürgertums und der dazugehörigen Jugend sich anscheinend entweder in einer völlig politikfreien privaten Parallelwelt befinden oder wenn überhaupt, sich am aller meisten gerade vor dem Wiedererstarken eines strrrrammen Nazi-Faschismus fürchten. Die bisherigen salafistischen Enthauptungen und Morde an Bürgern im Westen wurden in der Regel verschwiegen oder nur als bedauernswerte Amokläufe einzelner Spinner dargestellt.

Mal eine Frage: Was ist denn eigentlich das Schlimme am Faschismus?

Diese komischen Symbole? Die monströse Architektur, diese martialischen Uniformen und zackigen Befehle, die schnarrende Sprache? Das gab es damals in fast jedem europäischen Land. Nein, Faschismus (der Begriff Faschismus ist eh zu unscharf und war streng genommen nur, was Mussolini in Italien veranstaltet hat und das war, bei allem Übel, nun mal kein Völkermord), also besser gesagt, der Nationalsozialismus war einzig und allein deshalb so schlimm, weil er (leider viel zu erfolgreich) versuchte, Menschengruppen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie und Religion komplett auszurotten. Das ist aber, wie wir auch an Todenhöfers Video sehen, kein Alleinstellungsmerkmal des historischen Nationalsozialismus. Was der IS-Typ dem Todenhöfer da so gelassen ins Mikro erzählt, ist nichts anderes, als ein geplanter und bereits live stattfindender Völkermord an anderen Ethnien und Religionen. Was unternimmt also der offizielle „Anti-Faschismus“ hier dagegen? Nichts! Komplette Fehlanzeige, denn diese IS hat ja ganz andere Symbole, Uniformen und Sprache, als das in den Kampf-gegen-Rechts-Broschüren im Unterricht behandelt wurde. IS- Symbole sind in Deutschland noch immer nicht verboten und deshalb, denkt der gute Antifant, können es letztlich ja auch keine so Bösen wie „Nazis und Faschos“ sein.

Schauen wir uns unsere selbsternannten und staatlich geförderten „Anti“Faschisten, kurz also Die „Anti“Fa, mal etwas genauer an:

Auffällig ist, dass es ihnen in allererster Linie um ihre Gegnerschaft zu allem ethnisch Deutschen geht, womit sie auch gleich selber ein Wesensmerkmal des o.g. „Faschismus“ erfüllen, selbst wenn sie selbst meist ethnische Deutsche sind, sie wollen so was Schreckliches partout nicht sein. Wogegen sie sind, – das sagen sie also laut und offen, vor allen Dingen gegen uns deutsche Patrioten, die wir vor einer weiteren Islamisierung warnen und die wir damit eigentlich die wahren „Antifaschisten“ sind.

Aber  w o f ü r  ist die „Anti“Fa denn eigentlich? Hier braucht man nur mal auf die historischen Wurzeln zu sehen, in deren Tradition sie sich stellen. Eine wesentliche Organisation innerhalb der „Anti“Fa ist der VNN/BdA. Es sind also schlicht: „Kommunisten“ und sie wissen, das an dem Namen „Kommunismus“ mindestens genau so viel  Blut klebt, wie am „Faschismus“ und deshalb verwenden sie lieber den wohlklingenderen Tarnnamen „Antifaschisten“. Ein erfolgreiches Konzept. Inzwischen wird der VVN/BdA anscheinend auch nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet, wie noch vor Jahren.

Das iranische Kommunisten, nach der Islamischen Revolution 1979, die sie damals erst mal kräftig mit unterstützt hatten, dann als Erste mit am Baum hingen, scheint unsere „Anti“Faschisten hier nicht zu stören. Aber „Fusselbart“ würde bei den ungläubigen Antifanten sicher keine Ausnahme machen. Ein schwacher Trost für uns.

Was wir fast jeden Montag zu Gesicht bekommen sind vorwiegend hasserfüllte, nervige Milchgesichter, Mittelstands-Kid’s, die noch nie gearbeitet haben und ihre ewiggleichen Hass-Sprüche fast nur noch auf Spanisch oder Englisch brüllen, um die ihnen so verhasste deutsche Sprache möglichst  gar nicht mehr verwenden zu müssen. Ok, ohne sie wär unsere Demo sicher langweiliger und das Gute an der „Anti“Fa: Selbst wenn man nicht allen BäGiDa-Reden immer zu 100% zustimmt, ein Blick auf diese traurigen Typen und man weiß intuitiv, dass man auf der richtigen Seite steht.

Aber so dumm & naiv wie der Haufen erst mal erscheint, ist das Ganze offensichtlich nicht. Es gibt Hintermänner und interessante Netzwerke:

Der bekannteste Organisator der „Anti“Fa-Gegenproteste und VNN-Mitglied und Sprecher ist der linksextreme Multi-Aktivist Dirk Stegemann. Aus diesem taz-Interview ist von ihm selbst zu seiner Vergangenheit folgendes zu entnehmen, das er: „zu Jugendzeiten ein Studium – der Gesellschaftswissenschaften – bei der Volksmarine der NVA aufgenommen hat“. Gesellschaftswissenschaften bei der NVA studiert- da kann jeder Ossi, der mal gedient hat, ganze Nachtigallenschwärme trapsen hören.

Na und zufällig ist auch ein „Stegemann, Dirk“ hier im letzten noch geretteten Link der Liste der Stasi-Offiziere im besonderen Einsatz (OiBE ) zum Buchstaben-Ordner STA-STEM enthalten.

Der Beauftragte für die Unterlagen der Staatssicherheit, Herr Roland Jahn könnte sicher genaueres dazu sagen, wenn er denn wollte. Aber will er? Er weiß z.Zt. nicht so recht was er mit Erich Mielkes großem ehemaligem Stasi-Komplex an der Magdalenenstrasse/Ruschestr. anfangen soll, irgendwie ein Lernort für Demokratie. Wie schön. So um 2012 hat er das ehemalige Stasi-Objekt Magdalenstrasse 19 schon mal verkauft und verbaut. Und, wer residiert da nun in der Magdalenenstr. 19 ? – Richtig, Freund Stegemanns VVN/BdA. So stellt Herr Jahn sich also seinen Lernort für Demokratie vor. Danke Herr Jahn!